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Ausschnitt eines Grundrissplanes. Ein naturnaher Kinderspielbereich mit Sandspiel, Kletterstämmen und Balancierstämmen. (c) B-NK

 

Spielräume und Spielträume

 

Kinderspielbereiche können unterschiedlich gestaltet und möbliert werden. Hier haben wir uns für eine naturnahe Variante entschieden:


Ein Sandspielbereich umgrenzt von Holzpalisaden; Balancierpalisaden und Balancierstämme aus Holz; Baumstämme, Findlinge und eine Kletterstruktur mit Seilen, dazwischen Gehölzstrukturen;


Umso abstrakter und zwangloser die Spielgegenstände, desto freier und kreativer der Spielverlauf. Wenn Kinder keine konkreten Vorgaben haben, die den Raum zur Kreativität hemmen, kommen sie auf die vielfältigsten Spielideen und -abläufe.

 

Um naturnahe Spielflächen zu gestalten, sollen zwei Merkmale umgesetzt werden:


1. reich strukturiertes Gelände schaffen (Hügeln, Mulden, Nischen, Geländesprünge, ...)
2. natürliche Materialien verwenden (Sand, Kies, Erde, Holz, ...)


Einen besonderen Reiz bringen lebendige Materialien hervor, z. B. Weidenbauwerke.

 

Inputs aus der CGL-Community, die wir im Planungsbeispiel berücksichtigt haben:

 

"Ich finde so etwas auch für die Kinder sehr wichtig. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich letztes Jahr 50 geworden bin und zum ersten Mal gesehen habe, wie ein Kohlrabi wächst. Das hat mich schon erschüttert."

 

„Das finde ich auch ganz wichtig. Diese fundamentalen Kenntnisse über das Leben. Und da gehört Essen und wie entstehen Nahrungsmittel dazu. Viele Kinder haben da kein Wissen, und woher sollen sie es auch haben, wenn es die Erwachsenen nicht mehr wissen.“